Link (0 Komm.), gefunden von wonko am 23. Oktober 2008 um 2:44:

Wir leben im "Zeitalter der Paranoia": Florian Rötzer schreibt auf Telepolis über eine Studie des King's College London, nach der ein Viertel der Menschen regelmäßig paranoiden Gedanken nachgeht.

Klage gegen Gott abgewiesen:

Kurzmeldung (6 Komm.) von wonko am 18. Oktober 2008 um 2:52:

Letzten September hat Ernie Chambers, Senator in Nebraska, Gott verklagt. Dieser habe terroristische Drohungen ausgestoßen und Erdbeben, Wirbelstürme, Seuchen, Hungersnöte usw. verursacht. Da er bekanntermaßen allgegenwärtig sei, also auch in Douglas County, sei das dortige Bezirksgericht zuständig.

Die Klage wurden jetzt aber abgewiesen, da sie wegen unbekannter Adresse Gottes nicht zugestellt werden konnte. Chambers ist allerdings der Meinung, wenn das Gericht Gottes Existenz anerkenne, so auch dessen Allwissenheit, und dann müsse es ihm nicht erst zugestellt werden. Ob er in Berufung geht, hat er noch nicht entschieden.

Link (0 Komm.), gefunden von Loona am 15. Oktober 2008 um 19:55:

1986: Der CCC wird e.V.

lyzi ist böse auf uns. Wegen Kulla.

Von Loona. Veröffentlicht in home story, politik am Mittwoch den 15. Oktober 2008.

lyzi, der letzte Stalinist, ist böse auf uns, weil Blumis so einen schlimmen Kommentar über ihn abgelassen haben.

Ist schon schlimm, wenn man einfach so mit der Realität konfrontiert wird, was? Da muß man dann gleich schimpfen. — Ist ja auch unerträglich, wenn andere kreativer sind als man selber. — Und selber denken, oder gar aus dem alten, kaputten Stalinistenkahn mal heraus zu krackseln, der odch schon längst Schiffbruch erlitten hat… das geht gar nicht. Ist schon klar.

Aber mal der Reihe nach:

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Nachttanzer zahlen mit selber Münze heim:

Kurzmeldung (0 Komm.) von Loona am um 14:19:

Hihi, lustig geschriebener Bericht: In Frankfurt haben es ein paar Nachttanzer der lieben Polizei mit selber Münze heimgezahlt. Diese hatte tags zuvor die Tanzdemo aufgelöst. — Soll man jetzt lieber schadenfroh sein, weil sowas davon kommt, wenn man friedliebende Demonstranten angreift, oder lieber Mitleid mit der armen Polizei haben, weil sich laut einer anderen Meldung angeblich ein Haufen gewaltbereite Typen unter die friedlichen Tänzer gemischt hatte? — Kommt wohl darauf an, wem man mehr glaubt.

Die Vertreibung der Clowns

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, home story, informatik/coden, welt am Mittwoch den 15. Oktober 2008.

oder: Was schön ist muß weg!

Die Clown-Armisten auf ihrem Friedenspanzer

Dieses wunderschön-traurige Video zeigt wie die Polizei eine Einsatzgruppe der Clownarmee von den durch sie (die Clowns) zu Friedenspanzern umfunktionierten Kriegsgeräte-Standbildern vertreibt. Am Anfang sieht man mich auch zwei mal: Zuerst kurz mit meinem Schild in der Hand, und dann beim weggehen. Ich ahnte ja auch nicht, was sich kurz später ereignen würde.
Clown-Armistin und (ich beim weggehen]

Als .mp4-Datei herunterladen (11MB, braucht H.264).
Als .mkv-Datei herunterladen (25MB, gleiche Qualität wie .mp4, Matroska, mp4/mp3).
Oder bei YouTube in einem kleinen Layer online gucken.

Nicht nur daß Aurora in ihrem Tank-Girl-Outfit thematisch wunderbar zum Friedenspanzer gepasst hätte, mit der lila-haarigen Clown-Armistin (sagt man so?) die in dem Filmausschnitt oben vor mir steht hatte ich zu Demobeginn zudem die allerlyrischsten Konversationsausbrüche. — Falls Du das liest, oh Eloquenteste: Ich mache mir wirklich keine Sorgen, wenn Ihr in meinem Inner’n arbeitet. — Bei anderen inneren Diensten bin ich da schon eher besorgt.

– Ab hier nur noch Technik-Gelaber und Hinweise für Paranoiker und Vorsichtige –

Notiz an Torrid (und alle die mir “zuhören” wollen): So macht man das: Ich habe das Video bei YouTube gefunden, dann mit dem “Better YouTube“-Firefox-Plugin als .mp4 abgeholt, mit mencoder konvertiert in eine .mkv (Matroska, Video-Codec: FFMpeg MPEG-4, Audio-Codec: MPEG-1 Layer 3). — Und fertig ist das befreite Video; Und jeder kann es herunterladen, ohne Google nutzen zu müssen. [YouTube gehört zu Google.]

Bei Dir für den ›Tusch‹ noch ein YouTube-Plugin-Ding anstatt dem Bild. Aber ich stehe halt nicht so auf Plugins, und darauf daß jedes mal YouTube angepingt wird, wenn hier ein User das Blog besucht, habe ich auch keinen Bock. Die wissen eh schon zu viel. Wen das nicht kümmert, kann ja dann freiwillig zu YouTube gehen. — Sein Ding. >B-]

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Abstruse Auswüchse von Verhinderungstechnologie:

Kurzmeldung (0 Komm.) von Loona am 14. Oktober 2008 um 6:25:

Die Farmblogger wollen anscheinend kein Feedback. Ein abstrus kompliziertes Geflecht aus Cookies, JavaScript, retinal-celebralem Verifikationsgedöns und so, versperrt einem den Weg.

Ich bin gnädig, und pinge von außen: Hallo Ihr! Es gibt Updates zu Münchberg!

Link (0 Komm.), gefunden von Loona am um 5:01:

So gesehen: Noch eine gute Argumentation gegen Wahlcomputer.

Die neuen Terroristen: Jugendliche Lyriker

Von Loona. Veröffentlicht in paranoia am Dienstag den 14. Oktober 2008.

In Cottbus (Lausitz) hat es mal wieder einen armen Kerl erwischt: Die ihrer Paranoia anscheinend inzwischen völlig erlegene Bundespolizei hat einen Achtzehnjährigen im Regionalexpress von Cottbus nach Frankfurt (Oder) vorläufig festgenommen.

Was ist passiert? — Irgendwie (wie?) hatten sie wohl gesteckt bekommen, dass von dem ahnungslosen jungen Bahninsassen ein handschriftlicher Zettel mit verdächtigen Textzeilen existieren soll“, mit zusammenhangslosen Textbausteinen, wie “Es gibt einen blutigen Amoklauf” oder “Lauf, lauf, lauf um Dein Leben”.

Bei der Vernehmung wurde dann auch den Herren und Damen von der Polizei klar, dass dem jungen Mann  — einem angehenden Gangsta-Rapper — wohl schlicht ein Zettel aus dem Reimbuch gefallen war. Der Polizeisprecher mußte schließlich zugeben, daß es “keine weiteren Anzeichen [gibt], dass sich ein gefährliches Anliegen hinter dem gefundenen Text befindet”.

Der Rapper wurde freigelassen.

Also meine liebe Polizei! Das geht zu weit! Ich habe da mal einen Literaturtipp für Euch:

Endlich frei von Angst!


Da faellt mir noch ein:

Lausitz, das
Unbestimmtes, unbehagliches Gefühl, das sich einstellt, wenn man auf einem Stuhl oder einer Klobrille Platz nimmt, der bzw. die noch ein bißchen warm von Hintern desjenigen ist, der vor einem darauf gesessen hat.
Douglas Adams, Der tiefere Sinn des Labenz

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Link (0 Komm.), gefunden von Loona am 13. Oktober 2008 um 12:32:

B'n'R: Lass' uns mal was Virales machen!

Link (0 Komm.), gefunden von Loona am um 12:17:

netzpolitik.org: Die Rede von Markus beim "Freedom not Fear!"

Link (2 Komm.), gefunden von Loona am um 7:25:

clasless Kulla: Best troll ever. (Durchblicker.)  LOL! — WTF?!?. Identitäre "Hacker". Gibt's sowas inzwischen echt im CCC, oder kommt das als Provo von außen?

Link (0 Komm.), gefunden von Loona am um 6:32:

maha hat im April beim c3d2 einen interessanten Vortrag zum Thema »Neusprech im Schnüffelstaat« gehalten. Ganz nebenbei hat er damit meine alte Liebe zu Esperanto wieder neu entfacht. :)

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