Link (1 Komm.), gefunden von Loona am 4. September 2008 um 19:58:

Die französische Polizei überwacht Homo-Gruppen aus Angst vor Übergriffen auf Papst Benedikt XVI.

Webfundstücke (2)

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, gender, informatik/coden am Dienstag den 26. Februar 2008.

«Kickin’ the Darkness» hat einen wunderschön geschriebenen und nützlichen Artikel über schlechte Programmierer. Und gute. Falls Du auch dieses immer mal wieder auftretende, nagende Gefühl kennst, daß Du trotz all’ Deiner Erfahrung und all’ Deines Wissens immer noch ein furchtbar schlechter Programmierer bist, dann ist dieser Artikel für Dich! Und wenn nicht, dann vielleicht erst recht. :-)

Lizas Welt hat einen - sogar für mich Fußballmuffel - sehr interessanten Beitrag über Homophobie im Fußball, deren Ursachen und was man dagegen tun könnte. Neu war mir unter anderem daß bereits zwei Bundesligaspieler in anonymen Interviews mit dem (inzwischen leider eingestellten) alternativen Fußballmagazin RUND über ihr Schwulsein gesprochen haben.

Im Law Blog des Internet-Anwalts Udo Vetter findet sich schon seit November 2007 ein lesenswerter Beitrag zur Vorratsdatenspeicherung, in dem vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Art von Total-Überwachung eingegangen wird. Auch die Kommentare zu dem Beitrag sind zum großen Teil echt lesenswert. Einer, dem ich mich voll anschließen kann liest sich so:

Maegz (Link) meint: (12.11.2007 um 16:45)
Genialer Beitrag, sehr gut geschrieben. Könnte man glatt als Grundsatzerklärung für alle verwenden, die noch nicht begriffen haben, worum es geht. Für alle “ich hab doch nichts zu verbergen”-Sager.

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Ausstellung zum Thema Intersexualität

Von Loona. Veröffentlicht in gender am Mittwoch den 6. Juli 2005.

hermaphrodite symbol

oder: Das Gegenteil von “gut” ist “gut gemeint”*.

In Berlin findet bis zum 30. Juli die unter dem Titel 1-0-1 intersex eine Ausstellung statt, die zum gesellschaflichen Polylog zum Umgang dieser Gesellschaft mit intersexuellen Menschen (Zwittern/Hermaphroditen) auffordert.

Die Tageszeitung “junge Welt” vermittelt in dem Artikel Wohlmeinende Schnitte – Was nicht paßt, wird passend gemacht einen ersten Eindruck.

Etwas daneben fand ich in dem Artikel den Satz: “Bei einem/einer so Operierten kann sich später durch Aufklärung oder Entdeckung der Wahrheit eine Transidentität bilden, etwa von Mann zu Frau.” Die Autorin Bettina Klix scheint hier plötzlich das Anliegen ihres Artikels und die in der Ausstellung gewonnenen Erkenntnisse zu vergessen, und schreibt intersexuellen Individuen – für deren Befreiung aus dem “Zweigeschlechter-Knast” sie doch einzutreten meint – hier wieder eine Transition vom einen definierten Pol zum anderen zu. Für ihre Unkenntnis der Materie spricht auch daß sie nicht zu wissen scheint daß “die Bildung einer Transidentität” bei Hermaphroditen allgemein ziemlich häufig ist, ob nun operiert oder nicht.

Klix fährt nun fort: “Aber bei denen, die unaufgeklärt in ihrem zwangsbereinigten Leben bleiben, ist die Suizidgefahr sehr hoch.” - Glaubt sie denn tatsächlich daß diese Gefahr durch die Aufklärung beseitigt wird? — Und daß die Transidentität hier im direkten Vergleich als das zwar kleinere Übel, aber dennoch als Übel an sich stehen gelassen wird, hinterläßt bei mir einen schalen Nachgeschmack.

Noch bis bis zum 31. Juli
täglich 12 bis 18.30 Uhr.

NGBK
Oranienstr. 25
Berlin

Katalog: 10€

[Dieser Eintrag wurde aus meinem alten, nichtöffentlichen nanoblogger-Blog "Das erste Weblog" übernommen.]

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