Abstruse Auswüchse von Verhinderungstechnologie:

Kurzmeldung (0 Komm.) von Loona am 14. Oktober 2008 um 6:25:

Die Farmblogger wollen anscheinend kein Feedback. Ein abstrus kompliziertes Geflecht aus Cookies, JavaScript, retinal-celebralem Verifikationsgedöns und so, versperrt einem den Weg.

Ich bin gnädig, und pinge von außen: Hallo Ihr! Es gibt Updates zu Münchberg!

Ekliger Lotterie-SPAM

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, home story, welt am Montag den 6. Oktober 2008.

Heute flatterte uns mal wieder so ein ekliger Lotterie-SPAM ins Haus:
Übler Lotterie-SPAM: Die Vorderseite
Übler Lotterie-SPAM: Die Vorderseite

Auf der Vorderseite steht: Ein Gewinn ist bestätigt. - Das ist der übliche, semantische Trick: Irgendein Gewinn wird schon ausgezahlt werden, bloß nicht an Dich.

Auf der Rückseite aber kommt es noch dicker:
Übler Lotterie-SPAM: Die widerliche Rückseite
Die widerliche Rückseite

Dort steht: Der Erhalt ist durch Meldung zu bestätigen!

“Es ist zu…” wird ja im Deutschen eigentlich nur für alternativlose Handlungsanweisungen verwendet. — Hoffentlich nimmt das keine verwirrte Person zu ernst!

Immerhin sieht dieses Köder-Schreiben mal ausnahmsweise nicht wie amtliche Post aus. Gab es da etwa ein schmerzhaftes Urteil?

Hat jemand eine Ahnung, ob man gegen solch irreführenden Formulierungen irgendwie vorgehen kann? Ob es Institutionen gibt, die so etwas machen? — Und wenn ja: An wen soll ich den Brief schicken?

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Zivilcourage

Von Loona. Veröffentlicht in home story, politik am Montag den 29. September 2008.

Dieser anständige Herr und seine Begleitung begegneten uns gestern auf dem Weg zum Wahllokal:

»Ein anständiger Bayer« Ein Mann mit einem Schild um den Hals. Die Aufschrift des Schildes lautet: ›Kein anständiger Bayer wählt CSU. Prost!‹
Ein anständiger Bayer

Er erzählte uns davon, wie er des Schildes wegen in der S-Bahn und während eines Spaziergangs mehrmals von CSU-Anhängern angefeindet wurde. Tja, da kann ich nur sagen:

»Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg’ auch keinem Andern zu!
— Und das gilt auch für Dich, liebe CSU

Hatte unser “Schildbürger” doch nur eine Aussage von (CSU-)Ministerpräsident Günther Beckstein um ein kleines “k” bereichert. Denn dieser hatte kürzlich verlauten lassen ein anständiger Bayer wähle einfach CSU.

Aber wie es scheint haben sich auch viele andere anständige Bayern nicht von derart billiger, identitärer Stimmungsmache (›Bayern wählen! — CSU.‹) einfangen lassen. Statt dessen haben sie bei Ihrer Wahlentscheidung so gedacht wie unser couragierter Mitbürger, und den Christsozialen die schlimmste Wahlschlappe ihrer Geschichte beigebracht. – Wenn auch freilich auf hohem Niveau.

Für einen Einzug der Partei “Die Linke” in den Bayerischen Landtag hat es diesmal zwar noch nicht gereicht, aber Bayern ist klar auf dem Weg hin zu einer Mehrparteiendemokratie. ;-)

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Googles Browser Chrome draußen (Update)

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, informatik/coden, internet am Dienstag den 2. September 2008.

logo_smGoogle hat’s echt mal wieder geschafft: Meine beiden Lieblingsnerds sitzen neben mir, gucken in ihre Notebooks und schwärmen… Und selbst ich als alte Google-Skeptikerin kann mich der Ansteckung nicht ganz erwehren:

“Schuld” daran ist die erste βeta-Version von Chrome, Googles nagelneuem, eigenen Web-Browser.

Coole Features:

  • ein eigener Prozess für jedes Tab — und sogar für jede Medienform (JavaScript, Flash, HTML-Rendering) innerhalb des Tabs — mit je eingeschränkten Rechten. Der HTML-Renderer darf zum Beispiel selber quasi gar nichts und kommuniziert nur durch den zentralen Browser-Prozess mit dem Betriebssytem, der sozusagen als Firewall dient. Das kann vielen potentiellen Sicheheitslecks vorbeugen, aber auch der Stabilität zugute kommen: Stürzt ein Teilprozess ab läuft der Rest des Browsers einfach weiter.
  • Man kann sich anzeigen lassen welche Seiten und Plugins je wie viel Speicherplatz verbrauchen, um sie dann gezielt abschießen zu können.
  • auch Plugins haben je eigene Prozesse
  • Der eignene JavaScript-Interpreter ist gar keiner, sondern ein JavaScript-Compiler, und der ist auf Multicore-Prozessoren ausgelegt!!eins!elf! — Rasend schnell! (Ein guter Test ist der JavaScript-Raytracer: Gefühlter Faktor sechs bis zehn! :)
  • Als HTML-Renderer wird das Qt-Webkit verwendet. Wie bei meinem geliebten Konqueror und Apples Safari. Vielleicht gibt es dann in Zukunft auch mal mehr Konqui-/Safari-optimierte Seiten.
  • Tabs lassen sich sahneweich verschieben :)
  • Open Source

Dieses nett gemachte Comic erklärt Handhabung und Features.

Man muss es diesen Google-Leuten echt lassen: Wenn sie etwas releasen, dann machen sie es gleich richtig. Wie wir ja bei anderen Anwendungen schon gesehen haben: Es hat auch schon vor Google Maps Routenplanungsdienste gegeben. - Aber benutzt die heute wirklich noch jemand?

Da bin ich doch mal ausnahmsweise froh, daß wir hier im Haus doch noch eine letzte Windows-Installation haben. Eigentlich nur weil halt Kunden unsere Software auch auf Windows benutzen wollen… Aber jetzt kann das olle XP-Notebook als Testplattform dienen. :-)

Kritik

  • Natürlich haben jetzt einige Leute ihre Wiresharks angeworfen, und die erste Meldung über einen angeblichen Privacy-Breach* kommt auch schon im Forum des heise-Tickers: Angeblich hat jemand mitgekriegt daß seine E-Mail-Adresse unbefugt an Google gesendet wurde. Zwei andere können das aber nicht bestätigen.
  • Und daß Google Chrome bei der Installation ungefragt einen Autostart-Dienst installiert ist auch nicht gerade die feine Art.
  • Ach ja: Open Source mag es ja sein, aber nach freier Software sieht mir das hier auf den ersten Blick mal nicht aus.
  • Vorerst nur für Windows. :(

*unautorisierte Weitergabe von persönlichen Informationen

Update

So ist das also mit der Quelloffenheit von Chrome.

Scheint ja nun doch in Ordnung zu sein: Ist wohl so gut wie alles fein BSD-lizensiert. Das höre ich gerne! — Wahrscheinlich bis auf Webkit?

Auch interessant:

Die vorhandene Chrome-Installation hat eine eindeutige Seriennummer, so dass sie individualisiert werden kann. [...] Jeder muss entscheiden, ob ihm das schmeckt - ich mag es naturgemäß nicht. Beispiel: Sobald ich mich einmal mit einem Google-Account einlogge, wird dann meine Chrome-ID zugeordnet, so dass später jeder Zugriff mit Chrome mir als Nutzer zugeordnet werden kann - auch wenn ich nicht eingeloggt bin und keine Cookies habe? Technisch möglich ist es jedenfalls.

[...] Und, ebenfalls interessant: Wenn Google diese eindeutige ID auslesen kann, kann es dann nicht auch jede andere Webseite? Bietet sich hier erneut eine Möglichkeit an, Rückschlüsse auf User zu ziehen - Analog zur Speicherung von Kamera-Seriennummern in EXIF-Informationen von Fotos, wie heute schon regelmäßig vorgenommen?

Zwei Punkte aus dem oben verlinkten Datenschutz-Blog-Postings möchte ich hier kommentieren, da dort gerade die Kommentarfunktion abgeschaltet ist:

Womit aber dann die Chrome EULA gegen die Chromium BDS-Lizenz verstoßen müsste - oder?

Nein, denn die BSD-Lizenz gibt mir die Freiheit den Code jedezeit in Closed Source umzuwandeln. Und dann kann ich damit machen was ich will, auch ihn unter einer ganz anderen Lizenz veröffentlichen. — Siehe die Verwendung von BSD-Netzwerk-Code in Windows NT 4, oder von Teilen des FreeBSD-Kernels in Mac OS X.

FireFox und Linux bieten Alternativen

Ja. – Nur daß das Mozilla-Projekt - das Firefox entwickelt - zehn Elftel ihres Budgets von Google bekommen. :-/

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Teil II des Buches über demokratische Produktion online

Von Loona. Veröffentlicht in home story, mondragon, politik am Sonntag den 31. August 2008.

Der kurze zweite Teil des Online-Buches Fundort Mondragón: “Lehren aus Mondragón” ist jetzt komplett online.

Mondragón ist der Beweis dafür daß es eine Alternative gibt, die dem kapitalistischen System in jeder Hinsicht überlegen ist. Der Grund hierfür liegt in der einfachen Tatsache daß die demokratische Produktionsweise das Potential der Menschen wirklich zu mobilisieren vermag, weil sie ihre Arbeit selbst gestalten können. En détail wird das im Kapitel “Bedeutung des Modells Mondragón” besprochen.

Im Abschnitt Demokratische Struktur wird dargelegt warum die Betriebsverfassung der Genossenschaften von Mondragón die einzige uns bekannte Struktur ist, die wirklich demokratisch und gleichzeitig wirklich funktionsfähig ist

Das Kapitel “Entstehungsbedinungen und -faktoren” geht der Frage nach wie das demokratische Wirtschaftssystem in Mondragón überhaupt enstehen konnte, und auch warum es ausgerechnet im Baskenland entstand.

Der Begriff der kooperativen Gruppe wird eingeführt und im “NASA-Weltraumspiel” spielerisch erprobt.

Auch der punktuellen Kritik an der real existierenden kooperativen Ökonomie wird Platz eingeräumt: An der mangelnden Umweltorientierung der Produkte und der inzwischen auf ein Verhältnis von bis zu 1:6 angewachsenen Lohnspreizung.

Der Abschnitt sollte jetzt eigentlich fehlerfrei sein. Wenn Ihr also noch Fehler findet, außer fehlender Links zu den Teilen III, IV und V, dann wäre ich für einen Hinweis dankbar: Im Forum, per Mail, oder aber einfach hier als Kommentar.

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Black Letterhead Theme 1.5 deutsch

Von Loona. Veröffentlicht in black-letterhead, home story, informatik/coden am Dienstag den 12. August 2008.

Hier gibt es die deutsche Übersetzung (bzw. Internationalisierung) “meines” Wordpress-Theme Black Letterhead v1.5. Dieses Theme wurde von Ulysses Ronquillo geschrieben und von mir übersetzt.

black_letterhead_screenshot

Was ist neu im Vergleich zu v1.4?

Version 1.5 bringt jetzt eingebaute Unterstützung für Gravatare mit. Das neue Theme stellt nun jeweils neben den Kommentaren einen Gravatar (Globally recognized avatar, allgemein anerkannter Avatar) dar. Es wird kein Gravatar-Plugin mehr benötigt.

Das Problem mit der Formatierung der Kommentare, das bisher bei Benutzern des Internet Explorer auftrat, ist behoben. Nach Anpassungen am CSS- Stylesheet sollten sich Firefox und IE nun identisch verhalten.

Ulysses hat sich in Version 1.5 dazu entschieden das Theme Toolkit nicht mehr zu verwenden, um die Pflege verschiedener Codeversionen zu vereinfachen. Das bedeutet dass man bei dieser Version die Parameter, die man bisher im WordPress-”Backend” einstellen konnte (Breite 760px oder 960px, Seitenleiste links oder rechts, eigene Farben ), nur noch direkt im Quelltext anpasse kann. [Keine Angst, das ausgelieferte Theme ist nach wie vor orange! ;-)]

Wer das Theme Toolkit gerne weiter verwenden möchte kann Version 1.4 herunterladen und verwenden.

Lange Rede, kurzer Download. Hier sind die Files:

Enjoy!

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Black Letterhead Theme 1.4 deutsch

Von Loona. Veröffentlicht in black-letterhead, home story, informatik/coden am Montag den 11. August 2008.

Heute habe ich mich mal hingesetzt, und mein Blog komplett eingedeutscht:

Nach dem Anpassen des Zeit- und Datumsformats in den WordPress- Einstellungen [die richtigen Einstellungen sind: "j. F Y" und "G:i"] und dem Einpflegen der deutschen Sprachdatei sah das Ergebnis aber noch nach einem üblen Sprach-Mischmasch aus. Es fehlte noch die Übersetzung “meines” Wordpress-Theme Black Letterhead v1.4 von Ulysses Ronquillo.

Gesagt – getan: Jetzt gibt es eine deutsche Übersetzung der Version 1.4 des Black Letterhead-Theme.

black_letterhead_screenshot

Ich habe mich entschieden die Plugin-Version mit Theme Toolkit- Unterstützung zu übersetzen. Das bedeutet dass man bei dieser Version im WordPress-”Backend” ein paar Parameter einstellen kann. Das sind:

  • die Breite des Theme (760px oder 960px),
  • ob man die Seitenleiste lieber links oder rechts hat,
  • ob man Bilder im Kopf des Blog anzeigen lassen will und
  • welche Farben man verwenden möchte.

Sowohl frühere Versionen des Theme als auch die neue Version 1.5 (englisch) sind da eher statisch, und lassen sich nur durch edieren der Quelldateien an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das ist auch der Grund warum ich Version 1.4 überhaupt noch übersetzt habe. (Ich werde wohl selbst bald auf Version 1.5 umsteigen, die Avatar-Support bietet.)

Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht auch die legacy- Teile des Theme zu übersetzen, die für den Betrieb mit meinem WordPress 2.6 gar nicht notwendig sind. Somit sollte die deutsche Version des Theme mit allen WordPress-Versionen laufen, mit denen die englische auch funktioniert.

Lange Rede, kurzer Download. Hier sind die Files:

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Chaos (?) Communication Congress - pt. 1/4

Von Loona. Veröffentlicht in computerszene, home story am Donnerstag den 17. Januar 2008.

Hier will ich etwas verspätet meine Eindrücke vom 24C3, also vom 24. Chaos Communication Congress berichten. Der fand nämlich auch dieses Jahr wieder “zwischen den Jahren” in Berlin am Alexanderplatz zu Füssen des (Ost-)Fernsehturms mit einem umfangreichen Programm statt. Da das etwas umfangreicher ausfällt habe ich es in mehreren Teilen getan.

Vom 27. bis zum 30.12.2007, also vier Tage, dauerte diesmal das bundesweite Jahrestreffen des Chaos Computer Club. Dort gab es unter anderem an die 100 Vorträge zu Computer- und Gesellschaftsthemen, das traditionelle HackCenter, und zwei “Lounges” zum abhängen. Nachdem wir es letztes Jahr vor lauter Streß nicht zum CCCongress geschafft haben waren wir dieses Jahr wieder dabei.

Ich hatte mich schon Wochen vorher sehr darauf gefreut, das Programm studiert und mich auf dem einen oder anderen Vortrag vorbereitet.

Meine Gesamtstimmungslage war die letzten Wochen wie das Wetter ziemlich dunkel gewesen. Dicke, schwarze Depression und Ängste vom Feinsten… Nicht nur das Wetter war mir auf die Stimmung geschlagen, vor allem die politische Großwetterlage der letzten Monate mit Paranoia-Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Flugpassagierdaten-Retention, u.s.w. hatte mich beeinflußt.

Anreise

Diesmal waren wir schlau, und kamen schon am Vortag, dem 26.12., damit wir nicht wieder so lange Schlange stehen müssten. Als wir am Congress-Center ankamen mussten wir feststellen daß diese glorreiche Idee diesmal wohl richtig viele Leute gehabt hatten: Die Schlange reichte fast durch’s ganze Erdgeschoß. Tapfer stellten wir uns an. Das heißt: Wonko stellte sich an, und ich erforschte schon mal ein Bißchen das Congress-Gebäude und kehrte immer wieder zu ihm zurück um zu sehen wie weit er in der Zwischenzeit voran gekommen war und ihm von meinen Erlebnissen zu erzählen.

Eine Stunde lang in der Schlange zu stehen wäre für meinen kleinen Hund Nina dann wohl auch zu viel gewesen. Wir hatten Nina dieses Jahr mit zum Congress gebracht. — Nicht allerdings ohne im Umfeld vorher noch mal nachgefragt zu haben ob Hunde auf dem Congress denn auch in Ordnung gingen, und uns versichert worden war, dass das bisher immer O.K. gewesen sei.

Wonko unterhielt sich derweil mit seinem breites schwäbisch sprechenden Schlangennachbar, Typ “Informatiker Bei Muttern” (IBM) über den Überwachungswahn und über die §§219ff. und 202 StGB, und darüber daß es Wonko ankotzt daß sich noch nicht mal “sein” Staat an seine eigenen Gesetze halte. Etwa eine Stunde lang mussten “wir” so anstehen.

Wach- und Sicherheitsdienst auf dem CCC

Beim Herumlaufen waren mir schon die beiden im Vergleich zum sonstigen Publikum eher etwas gesetzter aussehenden Herren im Eingangsbereich aufgefallen. Sie trugen rote Sweatshirts mit dem Aufdruck “B.E.S.T. Security Team”. Irgendwie sahen die ein Bißchen nach Wachpersonal aus. Mir war zuerst nicht ganz klar gewesen ob das nun ein practical joke sein sollte, oder ob es sich um ein Spiel mit Symbolen handelte: Vielleicht kopierte ja hier eine Hackergruppe absichtlich den Stil eines Wachschutz-Unternehmens, um auf die förderliche Rolle des Hackens für die allgemeine öffentliche Sicherheit hinzuweisen? - Vielleicht sogar ein klein Bißchen selbstironisch, um zu zeigen daß man dem gesellschaftlichen Sicherheitsdiskurs zwar kritisch gegenübersteht, aber die eigenen (IT-)Sicherheits-Diskurse oft ebenso paranoid führt wie Herr Schäuble und Co.?

“Das Haus” und der Hund, pt. 1

Aber weit entfernt von solchen gedanklichen Finessen handelte es sich schlicht um ganz echte Privatpolizei Securities. Etwas was ich auf dem CCCongress bisher eigentlich für unmöglich gehalten hatte. — Und einer von diesen kam denn dann auch auf uns zu und belehrte uns daß Hunde auf dem Congress leider nicht erlaubt seien. “Heute”, so sagte er allerdings: “ist es was anderes. Heute geht’s noch. Sie müssen hier ja auch noch eine knappe Stunde anstehen. Heute dürfen sie den Hund schon noch da lassen. Aber morgen dann nicht mehr.”

Wir waren ziemlich enttäuscht, erklärten aber unser Einverständnis den Hund morgen nicht mehr mitzubringen. Wenn wir das gewußt hätten, dann hätten wir Nina einfach daheim gelassen wo sie Betreuuung und Gesellschaft genug gehabt hätte und schwer vermisst wurde. Aber so war es nun erst mal. Wir wollten auch später noch mal mit den Verantwortlichen sprechen, ob man nicht vielleicht doch noch eine Lösung finden kann wie Nina auf dem Kongress sein kann, z.B. weil sie ja einen festen Platz am Bücherstand hat… Mal überlegen…

Weiter mit pt. 2

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