Teil II des Buches über demokratische Produktion online

Von Loona. Veröffentlicht in home story, mondragon, politik am Sonntag den 31. August 2008.

Der kurze zweite Teil des Online-Buches Fundort Mondragón: “Lehren aus Mondragón” ist jetzt komplett online.

Mondragón ist der Beweis dafür daß es eine Alternative gibt, die dem kapitalistischen System in jeder Hinsicht überlegen ist. Der Grund hierfür liegt in der einfachen Tatsache daß die demokratische Produktionsweise das Potential der Menschen wirklich zu mobilisieren vermag, weil sie ihre Arbeit selbst gestalten können. En détail wird das im Kapitel “Bedeutung des Modells Mondragón” besprochen.

Im Abschnitt Demokratische Struktur wird dargelegt warum die Betriebsverfassung der Genossenschaften von Mondragón die einzige uns bekannte Struktur ist, die wirklich demokratisch und gleichzeitig wirklich funktionsfähig ist

Das Kapitel “Entstehungsbedinungen und -faktoren” geht der Frage nach wie das demokratische Wirtschaftssystem in Mondragón überhaupt enstehen konnte, und auch warum es ausgerechnet im Baskenland entstand.

Der Begriff der kooperativen Gruppe wird eingeführt und im “NASA-Weltraumspiel” spielerisch erprobt.

Auch der punktuellen Kritik an der real existierenden kooperativen Ökonomie wird Platz eingeräumt: An der mangelnden Umweltorientierung der Produkte und der inzwischen auf ein Verhältnis von bis zu 1:6 angewachsenen Lohnspreizung.

Der Abschnitt sollte jetzt eigentlich fehlerfrei sein. Wenn Ihr also noch Fehler findet, außer fehlender Links zu den Teilen III, IV und V, dann wäre ich für einen Hinweis dankbar: Im Forum, per Mail, oder aber einfach hier als Kommentar.

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CMSe, Blog-Features, Mondragón

Von Loona. Veröffentlicht in home story, mondragon am Donnerstag den 7. August 2008.

Auf der Suche nach einem tauglichen Content Management System um mein neues Website-Projekt “Fundort Mondragón – Auf der Suche nach der zukunftsfähigen Gesellschaft.“zu verwirklichen hatte ich mir letzte Woche eine Weile lang Typo3 besehen. Ich hatte irgendwo läuten hören daß es “das beste” freie CMS sei. - Was ja für Leute mit anderen Ansprüchen als meinen auch durchaus sein kann.

Mir erschien es erst mal irgendwie schwerfällig und riesig. — (Auch daß die test- und quick-Content-Pakete – die einem als Neueinsteiger einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten von typo3 geben sollen – seit längerer Zeit nicht in einer zur aktuellen Software kompatiblen Version vorlagen machte keinen so tollen Eindruck. – Immerhin ging das Update der Daten mit Hilfe des Typo3-Installers recht schnell und schmerzlos vonstatten. – Umso mehr fragt man sich warum das keiner von den Contributern macht. — (Ein anderes Content-Test-Paket habe ich dann auch noch angesehen: Ein auf der Typo3-Seite nur als WEC Starter Package tituliertes Paket. Wer mich kennt kann sich meine Überraschung vorstellen als ich gewahr wurde daß es sich dabei um die Web Empowered Church handelt, einen Baukasten für die eigene Gemeinde-Website! ;-) Abder das nur am Rande.) ) — Doch auch nachdem diese ersten Hürden genommen waren schien mir die Bedienung von Anfang an ziemlich umständlich und sperrig. Ich hatte den Eindruck daß erst mal diese Software zwischen mir und meinem Projekt stand. – Aber das hätte mich eigentlich auch nicht weiter wundern müssen, warnt einen die Typo3-Newuser-Page doch daß man mindestens eine Woche Zeit mitbringen solle um die Basics zu lernen und sich zurecht zu finden, und einen Monat bis man damit halbwegs ernsthaft produktiv werden könne.

Kurz: So geduldig bin ich nicht! Ich will Ergebnisse sehen, während ich lerne!

Jedoch hatte ich schon vor ein paar Wochen angefangen einen Teil “meines” Contents – des Buches – spaßeshalber in ein lokal aufgesetztes Wordpress einzugeben. Der Gedanke dabei war daß man die so erstellte Datenbank später mit irgend einem Script schon in ein anderes CMS importieren können würde, sobald ich meine Wahl getroffen hätte. Während ich also weiterhin auf der Suche nach einem “ernsthaften” CMS war, spielte ich immer wieder mit der Wordpress-Installation herum, erweiterte sie hier und da um ein Plugin, bis ich feststellen mußte, daß das Ergebnis langsam immer mehr so aussah, wie ich mir die Site von Anfang an vorgstellt hatte.

Und heute habe ich erfahren daß mit bbPress auch noch eine Foren-Lösung existiert, die sich nahtlos in Wordpress einfügt. Da ein Forum von Anfang an ein geplanter Teil der Installation war, habe ich mich nun entschieden es einfach bei der jetzigen Lösung zu belassen. Und seit dem “flutscht’s”. :-)

Wordpress hat (mit heftiger Plugin-unterstützung) als CMS eigentlich alles was ich mir von einem CMS wünsche:

  1. Es kann statische Seiten in hierarchischer Form verwalten, und den jeweils relevanten Teil der Hierarchie zur Navigation anzeigen.
  2. Es kann Nachrichten, also Blog-Items verwalten. Das mit Kategorien.
  3. Es hat eine Volltext-Suchfunktion.
  4. Alles kann von Besuchern kommentiert werden.
  5. Das ganze mit RSS, Atom und all’ dem Web 2.0-Gedöns. ;-)
  6. Es kennt mehrere Benutzer, deren Berechtigungen recht fein granuliert werden können.
  7. Es hat eine Forum-Funktionalität.
  8. Es skaliert angeblich sehr gut.

Das (vorläufige) Ergebnis kann man sich jetzt also hier ansehen.

Und auch für dieses Blog ist bei all’ dem etwas ‘abgefallen’: Mehr Kenntnis der Betreiberin, ein paar Plugins von denen man als Benuzter so gut wie nichts sieht, und ganz konkret die Möglichkeit sich beim Verfassen eines Kommentars per email über weietere Kommentare zum selben Thema benachrichtigen zu lassen. (Bitte mal jemand ausprobieren! Danke! :-)

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