Google Summer of Code
Von Loona. Veröffentlicht in informatik/coden am Sonntag den 10. Juli 2005.Auch wenn mich Google im Allgemeinen eher kritisch besorgt macht als zu Jubelstürmen hinreißt, hat die böse Firma jetzt doch einen PR-Zug unternommen, der auch mich voll erwischt hat: Den “Google Summer of Code“. Eine Aktion mit der ein Haufen OpenSource-Projekte über den Sommer gefördert werden sollen:
Ein Team aus je einem Studenten und einem oder mehreren Mentoren von einem OpenSource-Projekt sollen über den Sommer an einem selbstgewählten Projekt arbeiten und dieses auch zu einem Abschluß bringen. Dafür gibt es dann US$ 45.000 für den Studenten und US$5.000 für die Mentoren.
Nachdem ich schon die vielversprechenden Projekte des FreeBSD-Projektes und die von NetBSD bestaunt hatte hat es mir bei den KDE-Projekten nun endgültig die Sprache verschlagen! :) — Wenn das alles wirklich Realität wird dann wird mir meine KDE bald noch besser gefallen als bisher. :)
Und ich bin in den letzten Tagen eh’ schon in einer Art KDE-Rausch. Version 3.4 hat meinen Widerstand endgültig gebrochen, nachdem ich das mir – seiner GNU-”Unterlage” wegen – eigentlich immer sympathischere GNOME ja schon vor einem Jahr endgültig aufgegeben hatte, da ich mich fragte warum ich es überhaupt noch benutzen sollte, nachdem es von einem zwar verbesserungswürdigen aber gut benutzbaren und Feature-reichen Oberfläche per Design-Beschluss in die triste, dysfunktionale Schreibtisch-Wüste verwandelte, die es heute ist.
Mein liebster Web-Browser Galeon ist ja auf Grund der selben (Fehl-)Entscheidung einen ähnlichen Weg gegangen. Hach. Seufz.
Und vielleicht sind Google ja in Wirklichkeit auch doch gar nicht sooo böse? ;)
[Dieser Eintrag wurde aus meinem alten, nichtöffentlichen nanoblogger-Blog "Das erste Weblog" übernommen.]

