lyzi ist böse auf uns. Wegen Kulla.

Von Loona. Veröffentlicht in home story, politik am Mittwoch den 15. Oktober 2008.

lyzi, der letzte Stalinist, ist böse auf uns, weil Blumis so einen schlimmen Kommentar über ihn abgelassen haben.

Ist schon schlimm, wenn man einfach so mit der Realität konfrontiert wird, was? Da muß man dann gleich schimpfen. — Ist ja auch unerträglich, wenn andere kreativer sind als man selber. — Und selber denken, oder gar aus dem alten, kaputten Stalinistenkahn mal heraus zu krackseln, der odch schon längst Schiffbruch erlitten hat… das geht gar nicht. Ist schon klar.

Aber mal der Reihe nach:

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Die Vertreibung der Clowns

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, home story, informatik/coden, welt am Mittwoch den 15. Oktober 2008.

oder: Was schön ist muß weg!

Die Clown-Armisten auf ihrem Friedenspanzer

Dieses wunderschön-traurige Video zeigt wie die Polizei eine Einsatzgruppe der Clownarmee von den durch sie (die Clowns) zu Friedenspanzern umfunktionierten Kriegsgeräte-Standbildern vertreibt. Am Anfang sieht man mich auch zwei mal: Zuerst kurz mit meinem Schild in der Hand, und dann beim weggehen. Ich ahnte ja auch nicht, was sich kurz später ereignen würde.
Clown-Armistin und (ich beim weggehen]

Als .mp4-Datei herunterladen (11MB, braucht H.264).
Als .mkv-Datei herunterladen (25MB, gleiche Qualität wie .mp4, Matroska, mp4/mp3).
Oder bei YouTube in einem kleinen Layer online gucken.

Nicht nur daß Aurora in ihrem Tank-Girl-Outfit thematisch wunderbar zum Friedenspanzer gepasst hätte, mit der lila-haarigen Clown-Armistin (sagt man so?) die in dem Filmausschnitt oben vor mir steht hatte ich zu Demobeginn zudem die allerlyrischsten Konversationsausbrüche. — Falls Du das liest, oh Eloquenteste: Ich mache mir wirklich keine Sorgen, wenn Ihr in meinem Inner’n arbeitet. — Bei anderen inneren Diensten bin ich da schon eher besorgt.

– Ab hier nur noch Technik-Gelaber und Hinweise für Paranoiker und Vorsichtige –

Notiz an Torrid (und alle die mir “zuhören” wollen): So macht man das: Ich habe das Video bei YouTube gefunden, dann mit dem “Better YouTube“-Firefox-Plugin als .mp4 abgeholt, mit mencoder konvertiert in eine .mkv (Matroska, Video-Codec: FFMpeg MPEG-4, Audio-Codec: MPEG-1 Layer 3). — Und fertig ist das befreite Video; Und jeder kann es herunterladen, ohne Google nutzen zu müssen. [YouTube gehört zu Google.]

Bei Dir für den ›Tusch‹ noch ein YouTube-Plugin-Ding anstatt dem Bild. Aber ich stehe halt nicht so auf Plugins, und darauf daß jedes mal YouTube angepingt wird, wenn hier ein User das Blog besucht, habe ich auch keinen Bock. Die wissen eh schon zu viel. Wen das nicht kümmert, kann ja dann freiwillig zu YouTube gehen. — Sein Ding. >B-]

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Abstruse Auswüchse von Verhinderungstechnologie:

Kurzmeldung (0 Komm.) von Loona am 14. Oktober 2008 um 6:25:

Die Farmblogger wollen anscheinend kein Feedback. Ein abstrus kompliziertes Geflecht aus Cookies, JavaScript, retinal-celebralem Verifikationsgedöns und so, versperrt einem den Weg.

Ich bin gnädig, und pinge von außen: Hallo Ihr! Es gibt Updates zu Münchberg!

Ekliger Lotterie-SPAM

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, home story, welt am Montag den 6. Oktober 2008.

Heute flatterte uns mal wieder so ein ekliger Lotterie-SPAM ins Haus:
Übler Lotterie-SPAM: Die Vorderseite
Übler Lotterie-SPAM: Die Vorderseite

Auf der Vorderseite steht: Ein Gewinn ist bestätigt. - Das ist der übliche, semantische Trick: Irgendein Gewinn wird schon ausgezahlt werden, bloß nicht an Dich.

Auf der Rückseite aber kommt es noch dicker:
Übler Lotterie-SPAM: Die widerliche Rückseite
Die widerliche Rückseite

Dort steht: Der Erhalt ist durch Meldung zu bestätigen!

“Es ist zu…” wird ja im Deutschen eigentlich nur für alternativlose Handlungsanweisungen verwendet. — Hoffentlich nimmt das keine verwirrte Person zu ernst!

Immerhin sieht dieses Köder-Schreiben mal ausnahmsweise nicht wie amtliche Post aus. Gab es da etwa ein schmerzhaftes Urteil?

Hat jemand eine Ahnung, ob man gegen solch irreführenden Formulierungen irgendwie vorgehen kann? Ob es Institutionen gibt, die so etwas machen? — Und wenn ja: An wen soll ich den Brief schicken?

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Zivilcourage

Von Loona. Veröffentlicht in home story, politik am Montag den 29. September 2008.

Dieser anständige Herr und seine Begleitung begegneten uns gestern auf dem Weg zum Wahllokal:

»Ein anständiger Bayer« Ein Mann mit einem Schild um den Hals. Die Aufschrift des Schildes lautet: ›Kein anständiger Bayer wählt CSU. Prost!‹
Ein anständiger Bayer

Er erzählte uns davon, wie er des Schildes wegen in der S-Bahn und während eines Spaziergangs mehrmals von CSU-Anhängern angefeindet wurde. Tja, da kann ich nur sagen:

»Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg’ auch keinem Andern zu!
— Und das gilt auch für Dich, liebe CSU

Hatte unser “Schildbürger” doch nur eine Aussage von (CSU-)Ministerpräsident Günther Beckstein um ein kleines “k” bereichert. Denn dieser hatte kürzlich verlauten lassen ein anständiger Bayer wähle einfach CSU.

Aber wie es scheint haben sich auch viele andere anständige Bayern nicht von derart billiger, identitärer Stimmungsmache (›Bayern wählen! — CSU.‹) einfangen lassen. Statt dessen haben sie bei Ihrer Wahlentscheidung so gedacht wie unser couragierter Mitbürger, und den Christsozialen die schlimmste Wahlschlappe ihrer Geschichte beigebracht. – Wenn auch freilich auf hohem Niveau.

Für einen Einzug der Partei “Die Linke” in den Bayerischen Landtag hat es diesmal zwar noch nicht gereicht, aber Bayern ist klar auf dem Weg hin zu einer Mehrparteiendemokratie. ;-)

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Das Leben der Anderen (2)

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, fun, home story, politik am Samstag den 20. September 2008.
Wolfgang Schäuble in: "Das Leben der Anderen"

Wolfgang Schäuble in: "Das Leben der Anderen"

Die wichtigsten Kritikpunkte am Entwurf des BKA-Gesetzes im Überblick:

  1. Keine Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die vorbeugende Verbrechensbekämpfung
  2. Keine Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die allgemeine Gefahrenabwehr
  3. Lückenhafter Schutz der Intimsphäre
  4. Richtervorbehalt teilweise außer Kraft gesetzt
  5. Starke Zweifel an der Notwendigkeit und Effektivität von Rasterfahndungen und Online-Durchsuchungen
  6. Online-Durchsuchungen sind unnötig, da die Verfolgung terroristischer Vereinigungen i.d.R. vor der Gefahrenabwehr einsetzt
  7. Die vorgeschlagenen Regelungen zur Online-Durchsuchung verstoßen gegen den Gesetzesvorbehalt für Grundrechtseinschränkungen und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit
  8. Rasterfahndungen sind jenseits konkreter Gefahren unzulässig

Eine ausführliche Stellungnahme von Dr. Fredrik Roggan von der Bürgerrechts-Organisation Humanistische Union, eine Zusammenfassung sowie weitere Informationen zum Gesetzgebungsverfahren finden sich hier.

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“O’zapft is!” - Gegen Überwachung!

Von Loona. Veröffentlicht in home story, politik am Freitag den 19. September 2008.

Morgen fängt die Wies’n an. - Und die Demo “Freiheit Weiß-Blau” gegen Überwachung und gegen die Einschränkung der Versammlungsfreiheit geht durch München.

Unser Transpi:

O'zapft is!

Hochauflösende Verison (3000×3000px)

Ach ja: Lizenz: LGPL

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Denial-of -Service-Attacke auf meinen Server:

Kurzmeldung (2 Komm.) von Loona am 15. September 2008 um 22:43:

Heute hat es wohl eine erfolgreichen Angriff auf meinen Server gegeben, der zu einem kompletten Denial-of -Service führte... TCP-Windowsize-Gespiele.
Gna. Jetzt Kernel patchen.
Scheiß* Linux! Mit einem BSD wäre das nicht passiert. Naja.

*ist nicht sooo ernst gemeint. Ich ärgere mich nur gerade. Das ist doch seit Jahren bekannt.

Das Leben der Anderen

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, fun, home story, internet, politik am Samstag den 13. September 2008.

Ich weiß: Das Thema Überwachungsstaat ist bei vielen gerade wieder von der Bildfläche verschwunden. War eine Weile lang interessant; Aber jetzt haben ja die Guten vor dem BVerfG gesiegt. — Denkste!

Der Entwurf zum neuen BKA-Gesetz hat es nach wie vor in sich; Und die Herren und Damen Gesetzgeber scheinen das Gericht bei der Formulierung mancher Punkte ganz einfach ignoriert zu haben. Demnächst mehr dazu.

Wolfgang Schäuble in: Das Leben der Anderen

Wolfgang Schäuble in: "Das Leben der Anderen"

Das Bild mit der Collage von Schäuble und MfS-Mann wollte ich eigentlich schon vor dem 24C3 released gehabt haben. War dann aber doch zu paranoid. Inzwischen gibt es mehrere andere Versionen dieses Motivs im Netz. Aber keine ist ganz so gut wie diese, finde ich. ;)

Hier noch ein Link zum Thema: Überwachungsdruck-Wiki.
(Braucht ein CACert-Zertifikat im Browser. Hat nicht jeder. Hier gibt’s welche.)

Hinweise:

  • Das ist natürlich Satire.
  • Wer Schäuble und Mielke ernsthaft auf eine Stufe stellt hat irgend was nicht richtig verstanden. —
  • Mir ging es mehr darum die Ironie zu veranschauliche die darin liegt, daß der “freie” Westen – kaum daß der Gegner verschwunden ist dem man sich ein halbes Jahrhundert lang mir der Rede von “Freiheit statt Sozialismus!” entgegengestellt hat – anfängt, sich immer häufiger jener Methoden zu bedienen die man der Stasi zurecht immer vorgeworfen hat, und all’ jene Freiheiten zu beschneiden die jahzehntelang als Ausweis der Überlegenheit des westlich-kapitalistischen Systems galten.
  • Ja: Genau so wie bei den Arbeit”nehmer”rechten.
  • Wenn Du das Bild wo anders veröffentlichen willst: Bitte vorher nachfragen.
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Teil II des Buches über demokratische Produktion online

Von Loona. Veröffentlicht in home story, mondragon, politik am Sonntag den 31. August 2008.

Der kurze zweite Teil des Online-Buches Fundort Mondragón: “Lehren aus Mondragón” ist jetzt komplett online.

Mondragón ist der Beweis dafür daß es eine Alternative gibt, die dem kapitalistischen System in jeder Hinsicht überlegen ist. Der Grund hierfür liegt in der einfachen Tatsache daß die demokratische Produktionsweise das Potential der Menschen wirklich zu mobilisieren vermag, weil sie ihre Arbeit selbst gestalten können. En détail wird das im Kapitel “Bedeutung des Modells Mondragón” besprochen.

Im Abschnitt Demokratische Struktur wird dargelegt warum die Betriebsverfassung der Genossenschaften von Mondragón die einzige uns bekannte Struktur ist, die wirklich demokratisch und gleichzeitig wirklich funktionsfähig ist

Das Kapitel “Entstehungsbedinungen und -faktoren” geht der Frage nach wie das demokratische Wirtschaftssystem in Mondragón überhaupt enstehen konnte, und auch warum es ausgerechnet im Baskenland entstand.

Der Begriff der kooperativen Gruppe wird eingeführt und im “NASA-Weltraumspiel” spielerisch erprobt.

Auch der punktuellen Kritik an der real existierenden kooperativen Ökonomie wird Platz eingeräumt: An der mangelnden Umweltorientierung der Produkte und der inzwischen auf ein Verhältnis von bis zu 1:6 angewachsenen Lohnspreizung.

Der Abschnitt sollte jetzt eigentlich fehlerfrei sein. Wenn Ihr also noch Fehler findet, außer fehlender Links zu den Teilen III, IV und V, dann wäre ich für einen Hinweis dankbar: Im Forum, per Mail, oder aber einfach hier als Kommentar.

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Black Letterhead Theme 1.5 deutsch

Von Loona. Veröffentlicht in black-letterhead, home story, informatik/coden am Dienstag den 12. August 2008.

Hier gibt es die deutsche Übersetzung (bzw. Internationalisierung) “meines” Wordpress-Theme Black Letterhead v1.5. Dieses Theme wurde von Ulysses Ronquillo geschrieben und von mir übersetzt.

black_letterhead_screenshot

Was ist neu im Vergleich zu v1.4?

Version 1.5 bringt jetzt eingebaute Unterstützung für Gravatare mit. Das neue Theme stellt nun jeweils neben den Kommentaren einen Gravatar (Globally recognized avatar, allgemein anerkannter Avatar) dar. Es wird kein Gravatar-Plugin mehr benötigt.

Das Problem mit der Formatierung der Kommentare, das bisher bei Benutzern des Internet Explorer auftrat, ist behoben. Nach Anpassungen am CSS- Stylesheet sollten sich Firefox und IE nun identisch verhalten.

Ulysses hat sich in Version 1.5 dazu entschieden das Theme Toolkit nicht mehr zu verwenden, um die Pflege verschiedener Codeversionen zu vereinfachen. Das bedeutet dass man bei dieser Version die Parameter, die man bisher im WordPress-”Backend” einstellen konnte (Breite 760px oder 960px, Seitenleiste links oder rechts, eigene Farben ), nur noch direkt im Quelltext anpasse kann. [Keine Angst, das ausgelieferte Theme ist nach wie vor orange! ;-)]

Wer das Theme Toolkit gerne weiter verwenden möchte kann Version 1.4 herunterladen und verwenden.

Lange Rede, kurzer Download. Hier sind die Files:

Enjoy!

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Black Letterhead Theme 1.4 deutsch

Von Loona. Veröffentlicht in black-letterhead, home story, informatik/coden am Montag den 11. August 2008.

Heute habe ich mich mal hingesetzt, und mein Blog komplett eingedeutscht:

Nach dem Anpassen des Zeit- und Datumsformats in den WordPress- Einstellungen [die richtigen Einstellungen sind: "j. F Y" und "G:i"] und dem Einpflegen der deutschen Sprachdatei sah das Ergebnis aber noch nach einem üblen Sprach-Mischmasch aus. Es fehlte noch die Übersetzung “meines” Wordpress-Theme Black Letterhead v1.4 von Ulysses Ronquillo.

Gesagt – getan: Jetzt gibt es eine deutsche Übersetzung der Version 1.4 des Black Letterhead-Theme.

black_letterhead_screenshot

Ich habe mich entschieden die Plugin-Version mit Theme Toolkit- Unterstützung zu übersetzen. Das bedeutet dass man bei dieser Version im WordPress-”Backend” ein paar Parameter einstellen kann. Das sind:

  • die Breite des Theme (760px oder 960px),
  • ob man die Seitenleiste lieber links oder rechts hat,
  • ob man Bilder im Kopf des Blog anzeigen lassen will und
  • welche Farben man verwenden möchte.

Sowohl frühere Versionen des Theme als auch die neue Version 1.5 (englisch) sind da eher statisch, und lassen sich nur durch edieren der Quelldateien an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das ist auch der Grund warum ich Version 1.4 überhaupt noch übersetzt habe. (Ich werde wohl selbst bald auf Version 1.5 umsteigen, die Avatar-Support bietet.)

Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht auch die legacy- Teile des Theme zu übersetzen, die für den Betrieb mit meinem WordPress 2.6 gar nicht notwendig sind. Somit sollte die deutsche Version des Theme mit allen WordPress-Versionen laufen, mit denen die englische auch funktioniert.

Lange Rede, kurzer Download. Hier sind die Files:

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CMSe, Blog-Features, Mondragón

Von Loona. Veröffentlicht in home story, mondragon am Donnerstag den 7. August 2008.

Auf der Suche nach einem tauglichen Content Management System um mein neues Website-Projekt “Fundort Mondragón – Auf der Suche nach der zukunftsfähigen Gesellschaft.“zu verwirklichen hatte ich mir letzte Woche eine Weile lang Typo3 besehen. Ich hatte irgendwo läuten hören daß es “das beste” freie CMS sei. - Was ja für Leute mit anderen Ansprüchen als meinen auch durchaus sein kann.

Mir erschien es erst mal irgendwie schwerfällig und riesig. — (Auch daß die test- und quick-Content-Pakete – die einem als Neueinsteiger einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten von typo3 geben sollen – seit längerer Zeit nicht in einer zur aktuellen Software kompatiblen Version vorlagen machte keinen so tollen Eindruck. – Immerhin ging das Update der Daten mit Hilfe des Typo3-Installers recht schnell und schmerzlos vonstatten. – Umso mehr fragt man sich warum das keiner von den Contributern macht. — (Ein anderes Content-Test-Paket habe ich dann auch noch angesehen: Ein auf der Typo3-Seite nur als WEC Starter Package tituliertes Paket. Wer mich kennt kann sich meine Überraschung vorstellen als ich gewahr wurde daß es sich dabei um die Web Empowered Church handelt, einen Baukasten für die eigene Gemeinde-Website! ;-) Abder das nur am Rande.) ) — Doch auch nachdem diese ersten Hürden genommen waren schien mir die Bedienung von Anfang an ziemlich umständlich und sperrig. Ich hatte den Eindruck daß erst mal diese Software zwischen mir und meinem Projekt stand. – Aber das hätte mich eigentlich auch nicht weiter wundern müssen, warnt einen die Typo3-Newuser-Page doch daß man mindestens eine Woche Zeit mitbringen solle um die Basics zu lernen und sich zurecht zu finden, und einen Monat bis man damit halbwegs ernsthaft produktiv werden könne.

Kurz: So geduldig bin ich nicht! Ich will Ergebnisse sehen, während ich lerne!

Jedoch hatte ich schon vor ein paar Wochen angefangen einen Teil “meines” Contents – des Buches – spaßeshalber in ein lokal aufgesetztes Wordpress einzugeben. Der Gedanke dabei war daß man die so erstellte Datenbank später mit irgend einem Script schon in ein anderes CMS importieren können würde, sobald ich meine Wahl getroffen hätte. Während ich also weiterhin auf der Suche nach einem “ernsthaften” CMS war, spielte ich immer wieder mit der Wordpress-Installation herum, erweiterte sie hier und da um ein Plugin, bis ich feststellen mußte, daß das Ergebnis langsam immer mehr so aussah, wie ich mir die Site von Anfang an vorgstellt hatte.

Und heute habe ich erfahren daß mit bbPress auch noch eine Foren-Lösung existiert, die sich nahtlos in Wordpress einfügt. Da ein Forum von Anfang an ein geplanter Teil der Installation war, habe ich mich nun entschieden es einfach bei der jetzigen Lösung zu belassen. Und seit dem “flutscht’s”. :-)

Wordpress hat (mit heftiger Plugin-unterstützung) als CMS eigentlich alles was ich mir von einem CMS wünsche:

  1. Es kann statische Seiten in hierarchischer Form verwalten, und den jeweils relevanten Teil der Hierarchie zur Navigation anzeigen.
  2. Es kann Nachrichten, also Blog-Items verwalten. Das mit Kategorien.
  3. Es hat eine Volltext-Suchfunktion.
  4. Alles kann von Besuchern kommentiert werden.
  5. Das ganze mit RSS, Atom und all’ dem Web 2.0-Gedöns. ;-)
  6. Es kennt mehrere Benutzer, deren Berechtigungen recht fein granuliert werden können.
  7. Es hat eine Forum-Funktionalität.
  8. Es skaliert angeblich sehr gut.

Das (vorläufige) Ergebnis kann man sich jetzt also hier ansehen.

Und auch für dieses Blog ist bei all’ dem etwas ‘abgefallen’: Mehr Kenntnis der Betreiberin, ein paar Plugins von denen man als Benuzter so gut wie nichts sieht, und ganz konkret die Möglichkeit sich beim Verfassen eines Kommentars per email über weietere Kommentare zum selben Thema benachrichtigen zu lassen. (Bitte mal jemand ausprobieren! Danke! :-)

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