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Samensurium

Sie liegen am Strand, am Rand der Wege, unter Bäumen und Sträuchern. Samen, die mal was werden wollen. Oder andere Schönheiten. Ich bin sicher, sie wollen gesehen werden. In der klaren oder verschlungenen Form. Also kümmere ich mich darum. Hier sind sie. Vermutlich werden sie noch mehr.

Grüne Fülle

Es ist eine wunderbare Erholung für das Auge, aus dem Zugfenster blickend in unerschöpflichem Grün zu baden. Palmenstämme ragen zierlich aus dem grünen Wald, die hellgrünen Blätter der Bananenstauden leuchten und zwischendrin immer mal kleine Häuser, sie wirken wie zivilisatorische Reste am Rande, als bräuchte die Natur nur wenig Zeit, um alles zu überwuchern. Diese Vielfalt an Grüntönen und Pflanzenstrukturen umgibt uns auch im „Secret Homestay“ in Marari Beach in Kerala.

Jalis

Es gibt Jalis in allen Palästen und Tempeln der Mogul-Architektur und sie faszinieren mich aus zwei Gründen: kühlender Luftzug kann durch sie ins Gebäude geleitet werden. Und sie ermöglichen einen Blick nach außen, während der Blick nach innen durch sie versperrt wird. Die Muster wurden zunächst auf die Steinplatten aufgezeichnet, später dann durch Bohren, vorsichtiges Hämmern und Schleifen herausgearbeitet. Die potenziell unendlichen geometrischen Motive lassen sich auch als ein Verweis auf das Göttliche lesen. Beim Besuch des Palast von Udaipur habe ich Jalis gesammelt.