Black Letterhead Theme 1.5 deutsch

Von Loona. Veröffentlicht in black-letterhead, home story, informatik/coden am Dienstag den 12. August 2008.

Hier gibt es die deutsche Übersetzung (bzw. Internationalisierung) “meines” Wordpress-Theme Black Letterhead v1.5. Dieses Theme wurde von Ulysses Ronquillo geschrieben und von mir übersetzt.

Was ist neu im Vergleich zu v1.4?

Version 1.5 bringt jetzt eingebaute Unterstützung für Gravatare mit. Das neue Theme stellt nun jeweils neben den Kommentaren einen Gravatar (Globally recognized avatar, allgemein anerkannter Avatar) dar. Es wird kein Gravatar-Plugin mehr benötigt.

Das Problem mit der Formatierung der Kommentare, das bisher bei Benutzern des Internet Explorer auftrat, ist behoben. Nach Anpassungen am CSS- Stylesheet sollten sich Firefox und IE nun identisch verhalten.

Ulysses hat sich in Version 1.5 dazu entschieden das Theme Toolkit nicht mehr zu verwenden, um die Pflege verschiedener Codeversionen zu vereinfachen. Das bedeutet dass man bei dieser Version die Parameter, die man bisher im WordPress-”Backend” einstellen konnte (Breite 760px oder 960px, Seitenleiste links oder rechts, eigene Farben ), nur noch direkt im Quelltext anpasse kann. [Keine Angst, das ausgelieferte Theme ist nach wie vor orange! ;-)]

Wer das Theme Toolkit gerne weiter verwenden möchte kann Version 1.4 herunterladen und verwenden.

Lange Rede, kurzer Download. Hier sind die Files:

Enjoy!

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Black Letterhead Theme 1.4 deutsch

Von Loona. Veröffentlicht in black-letterhead, home story, informatik/coden am Montag den 11. August 2008.

Heute habe ich mich mal hingesetzt, und mein Blog komplett eingedeutscht:

Nach dem Anpassen des Zeit- und Datumsformats in den WordPress- Einstellungen [die richtigen Einstellungen sind: "j. F Y" und "G:i"] und dem Einpflegen der deutschen Sprachdatei sah das Ergebnis aber noch nach einem üblen Sprach-Mischmasch aus. Es fehlte noch die Übersetzung “meines” Wordpress-Theme Black Letterhead v1.4 von Ulysses Ronquillo.

Gesagt – getan: Jetzt gibt es eine deutsche Übersetzung der Version 1.4 des Black Letterhead-Theme.

Ich habe mich entschieden die Plugin-Version mit Theme Toolkit- Unterstützung zu übersetzen. Das bedeutet dass man bei dieser Version im WordPress-”Backend” ein paar Parameter einstellen kann. Das sind:

  • die Breite des Theme (760px oder 960px),
  • ob man die Seitenleiste lieber links oder rechts hat,
  • ob man Bilder im Kopf des Blog anzeigen lassen will und
  • welche Farben man verwenden möchte.

Sowohl frühere Versionen des Theme als auch die neue Version 1.5 (englisch) sind da eher statisch, und lassen sich nur durch edieren der Quelldateien an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das ist auch der Grund warum ich Version 1.4 überhaupt noch übersetzt habe. (Ich werde wohl selbst bald auf Version 1.5 umsteigen, die Avatar-Support bietet.)

Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht auch die legacy- Teile des Theme zu übersetzen, die für den Betrieb mit meinem WordPress 2.6 gar nicht notwendig sind. Somit sollte die deutsche Version des Theme mit allen WordPress-Versionen laufen, mit denen die englische auch funktioniert.

Lange Rede, kurzer Download. Hier sind die Files:

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CMSe, Blog-Features, Mondragón

Von Loona. Veröffentlicht in home story, mondragon am Donnerstag den 7. August 2008.

Auf der Suche nach einem tauglichen Content Management System um mein neues Website-Projekt “Fundort Mondragón – Auf der Suche nach der zukunftsfähigen Gesellschaft.“zu verwirklichen hatte ich mir letzte Woche eine Weile lang Typo3 besehen. Ich hatte irgendwo läuten hören daß es “das beste” freie CMS sei. - Was ja für Leute mit anderen Ansprüchen als meinen auch durchaus sein kann.

Mir erschien es erst mal irgendwie schwerfällig und riesig. — (Auch daß die test- und quick-Content-Pakete – die einem als Neueinsteiger einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten von typo3 geben sollen – seit längerer Zeit nicht in einer zur aktuellen Software kompatiblen Version vorlagen machte keinen so tollen Eindruck. – Immerhin ging das Update der Daten mit Hilfe des Typo3-Installers recht schnell und schmerzlos vonstatten. – Umso mehr fragt man sich warum das keiner von den Contributern macht. — (Ein anderes Content-Test-Paket habe ich dann auch noch angesehen: Ein auf der Typo3-Seite nur als WEC Starter Package tituliertes Paket. Wer mich kennt kann sich meine Überraschung vorstellen als ich gewahr wurde daß es sich dabei um die Web Empowered Church handelt, einen Baukasten für die eigene Gemeinde-Website! ;-) Abder das nur am Rande.) ) — Doch auch nachdem diese ersten Hürden genommen waren schien mir die Bedienung von Anfang an ziemlich umständlich und sperrig. Ich hatte den Eindruck daß erst mal diese Software zwischen mir und meinem Projekt stand. – Aber das hätte mich eigentlich auch nicht weiter wundern müssen, warnt einen die Typo3-Newuser-Page doch daß man mindestens eine Woche Zeit mitbringen solle um die Basics zu lernen und sich zurecht zu finden, und einen Monat bis man damit halbwegs ernsthaft produktiv werden könne.

Kurz: So geduldig bin ich nicht! Ich will Ergebnisse sehen, während ich lerne!

Jedoch hatte ich schon vor ein paar Wochen angefangen einen Teil “meines” Contents – des Buches – spaßeshalber in ein lokal aufgesetztes Wordpress einzugeben. Der Gedanke dabei war daß man die so erstellte Datenbank später mit irgend einem Script schon in ein anderes CMS importieren können würde, sobald ich meine Wahl getroffen hätte. Während ich also weiterhin auf der Suche nach einem “ernsthaften” CMS war, spielte ich immer wieder mit der Wordpress-Installation herum, erweiterte sie hier und da um ein Plugin, bis ich feststellen mußte, daß das Ergebnis langsam immer mehr so aussah, wie ich mir die Site von Anfang an vorgstellt hatte.

Und heute habe ich erfahren daß mit bbPress auch noch eine Foren-Lösung existiert, die sich nahtlos in Wordpress einfügt. Da ein Forum von Anfang an ein geplanter Teil der Installation war, habe ich mich nun entschieden es einfach bei der jetzigen Lösung zu belassen. Und seit dem “flutscht’s”. :-)

Wordpress hat (mit heftiger Plugin-unterstützung) als CMS eigentlich alles was ich mir von einem CMS wünsche:

  1. Es kann statische Seiten in hierarchischer Form verwalten, und den jeweils relevanten Teil der Hierarchie zur Navigation anzeigen.
  2. Es kann Nachrichten, also Blog-Items verwalten. Das mit Kategorien.
  3. Es hat eine Volltext-Suchfunktion.
  4. Alles kann von Besuchern kommentiert werden.
  5. Das ganze mit RSS, Atom und all’ dem Web 2.0-Gedöns. ;-)
  6. Es kennt mehrere Benutzer, deren Berechtigungen recht fein granuliert werden können.
  7. Es hat eine Forum-Funktionalität.
  8. Es skaliert angeblich sehr gut.

Das (vorläufige) Ergebnis kann man sich jetzt also hier ansehen.

Und auch für dieses Blog ist bei all’ dem etwas ‘abgefallen’: Mehr Kenntnis der Betreiberin, ein paar Plugins von denen man als Benuzter so gut wie nichts sieht, und ganz konkret die Möglichkeit sich beim Verfassen eines Kommentars per email über weietere Kommentare zum selben Thema benachrichtigen zu lassen. (Bitte mal jemand ausprobieren! Danke! :-)

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Webfundstücke (2)

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, gender, informatik/coden am Dienstag den 26. Februar 2008.

«Kickin’ the Darkness» hat einen wunderschön geschriebenen und nützlichen Artikel über schlechte Programmierer. Und gute. Falls Du auch dieses immer mal wieder auftretende, nagende Gefühl kennst, daß Du trotz all’ Deiner Erfahrung und all’ Deines Wissens immer noch ein furchtbar schlechter Programmierer bist, dann ist dieser Artikel für Dich! Und wenn nicht, dann vielleicht erst recht. :-)

Lizas Welt hat einen - sogar für mich Fußballmuffel - sehr interessanten Beitrag über Homophobie im Fußball, deren Ursachen und was man dagegen tun könnte. Neu war mir unter anderem daß bereits zwei Bundesligaspieler in anonymen Interviews mit dem (inzwischen leider eingestellten) alternativen Fußballmagazin RUND über ihr Schwulsein gesprochen haben.

Im Law Blog des Internet-Anwalts Udo Vetter findet sich schon seit November 2007 ein lesenswerter Beitrag zur Vorratsdatenspeicherung, in dem vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Art von Total-Überwachung eingegangen wird. Auch die Kommentare zu dem Beitrag sind zum großen Teil echt lesenswert. Einer, dem ich mich voll anschließen kann liest sich so:

Maegz (Link) meint: (12.11.2007 um 16:45)
Genialer Beitrag, sehr gut geschrieben. Könnte man glatt als Grundsatzerklärung für alle verwenden, die noch nicht begriffen haben, worum es geht. Für alle “ich hab doch nichts zu verbergen”-Sager.

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“Benutz’ doch erst mal die Suchfunktion!”

Von Loona. Veröffentlicht in internet am Dienstag den 12. Februar 2008.

Kennst Du das?

Du hast nach bestem Wissen und Gewissen versucht eine Information im Internet zu finden. Oder in einem speziellen Forum. du hast die eine oder andere Suchmaschine befragt und die Suchfunktion des einen oder anderen Forums, und dabei die Suchbegriffe variiert. Du hast eigenäugig erfolglos eine Hand voll scheinbarer Treffer nach der gesuchten Information durchsucht…

Und schließlich traust Du Dich doch Deine Frage in einem Forum zum Thema zu posten. Und dann kommt erst mal:

“Benutz’ doch erst mal die Suchfunktion!”…

…denn die von Dir gesuchte Information wäre quasi überhaupt nicht zu übersehen. Es wird Dir ernsthaft übel genommen daß Du Dich erdreistest die Ruhe der Regulars mit so einer Lappalie zu stören.

Aber einen Zeiger auf die gesuchte Information geben einem diese Spezialisten natürlich nicht.

Server in Russland mieten?

Ja wie denn auch? ;-)

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Google vs. TOR?

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, internet am Sonntag den 10. Februar 2008.

Als auf ihre Privatsphäre bedachte Surferin greife ich ausschließlich per TOR-Netzwerk auf Google zu, und verbiete dem Dienst sowohl die Verwendung von Scriptsprachen (Java, JavaScript) als auch das Setzen von Cookies. Außerdem unterbindet Privoxy für mich die Angabe eines Referrers und verschleiert User-Agent und Betriebssystem. Vor Googles Datenkrakerei sollte ich so ziemlich sicher sein.

Soweit, so gut.

In letzter Zeit jedoch bekomme ich immer häufiger die folgende Meldung zu sehen, wenn ich etwas auf Google suche:

Es tut uns Leid,

… aber Ihre Abfrage kann momentan nicht verarbeitet werden. Ein Computervirus oder eine Spyware-Anwendung sendet uns automatische Abfragen zu und es scheint, dass Ihr Computer bzw. Ihr Netzwerk infiziert wurde.

Wir werden Ihren Zugriff schnellstmöglich wiederherstellen, also probieren Sie es bald noch einmal. In der Zwischenzeit empfehlen wir Ihnen, anhand eines Virenscanners oder Spyware-Entferners zu überprüfen, dass auf Ihrem Computer kein Virus oder andere Störsoftware vorhanden ist.

Wir entschuldigen uns für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten und hoffen, dass Sie bald wieder bei Google vorbeischauen.

Bei anderen Suchmaschinen wie mamma (die Mutter aller Suchmaschinen), altavista (das war früher mal die beste, ein ehemaliges Prestige-Projekt von dec) oder MetaCrawler (benutzt andere Suchmaschinen) habe ich immer irgendwie den Eindruck dass die Suchergebnisse nicht so gut sind wie bei Google. – Oder sind das nur meine Vorurteile?

Was also tun? Scroogle bietet einen Proxy-Dienst für Google, den Scroogle Scraper. Über diese Krücke geht es dann wieder. Und es gibt sogar eine SSL-Version. Gut. So können nicht mal mehr irgendwelche Exit-Node-Betreiber mitschnüffeln. Ich frage mich an dieser Stelle bloß warum Google die Scroogle-Nodes nicht auch als Spyware rausfiltert.

Aber von dieser praktischen Frage ganz abgesehen: Warum tut Google das? Dass Google weiß was TOR ist und wie man an die Liste der Exit-Nodes kommt, kann man wohl ausgehen. Dass hier also ahnungslos einfach nur IPs geblockt werden über die ungewöhnlich viele Suchanfragen eingehen, kann mithin so gut wie ausgeschlossen werden. Außerdem gibt es ja auch große ge-firewall-te Firmennetzwerke wo tausend oder mehr Clients per NAT über eine einzige IP ins Internet gehen und Suchanfragen schicken. Auch hinter solchen Riesen-NATs hatte ich bisher nie Probleme Google zu erreichen. Ist es also wirklich so, dass Googles Netzwerke unter Attacken von Würmern und Spyware zusammenzubrechen drohen, und man daher den anonymen Zugang zu der Suchmaschine blockieren muß?

Oder wird hier einfach offenbar, was im Grunde jeder weiß, der sich schon mal mit dem googleschen Geschäftsmodell beschäftigt hat? — Dass nämlich die Benutzung der Suche gar nicht kostenlos ist, sondern wir mit unseren – oft sehr privaten – Daten dafür bezahlen. Bei jedem Besuch der Google-Homepage. Bei jeder Webseite auf der AdSense-Anzeigen geschaltet sind, oder die GoogleAnalytics verwendet, und so weiter… Und das sind immer mehr.

Vielleicht will man ja auf diese Art auf der geforderten Bezahlung bestehen, ohne jedoch sein Image als “gute” Company zu verlieren? (Google-Firmenmotto: “Don’t be evil!”) — Denn wer sich gegen böse Viren und noch viel bösere Spionage-Software schützen muß hat natürlich sofort unser Mitgefühl und unser Verständnis. Ein Spion jedoch, der so tut als ob er es ehrlich mit uns meint, uns jedoch flugs die Zusammenarbeit kündigt, sobald wir ihm nicht mehr nützlich sind, den würde man wohl anders ansehen.

Anregungen? Kommentare? Tipps?

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Die Zeichen mehren sich…

Von Loona. Veröffentlicht in datenschutz, politik, welt am Freitag den 1. Februar 2008.

Nachdem unlängst schon unser Bundesdatenschutzbeauftragter ein Buch mit dem Namen “Das Ende der Privatsphäre
- Der Weg in die Überwachungsgesellschaft” abgeliefert hat, veröffentlicht nun die wahrlich nicht für Alarmismus bekannte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in der letzten Ausgabe der seriösen Blätter für deutsche und internationale Politik den Artikel Auf dem Weg in den autoritären Staat.

Ach ja… In der aktuellen Ausgabe der ‘Blätter’ übrigens: “Das Google-Imperium“von Daniel Leisegang.

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