„Welcome to the land of enlightenment“
Das steht auf vielen großen, kitschig grellen Plakaten auf dem Weg nach Bodhgaya. Überraschenderweise wird damit Werbung gemacht für ein internationales Frauen-Hockey-Turnier. Wir landen in Bodhgaya mehr durch Zufall, weil das Dorf direkt neben Gaya liegt. Und das wiederum war der Ort, zu dem es noch Zugtickets gab. Dann stellt sich raus: es ist einer der wichtigsten Pilgerorte für die Buddhisten auf der ganzen Welt. Oh! Also hochgradig bedeutungsvoll! Also deswegen „enlightening“? Wie bitte darüber schreiben? Klappt nicht auf einmal, deswegen eine Annäherung in drei Wellen: 1. Schnuppern Am ersten Nachmittag werden wir von einem Elektro-Tuktuk-Fahrer von Tempel zu Tempel gebracht. Auch wenn die Gebäudeformen unterschiedlich aussehen, der Ablauf ist immer derselbe: vor dem Eingang Schuhe ausziehen, dann führt ein gepflasterter Weg zum eigentlichen Tempelbau. In der Mitte des Raums sitzt eine Buddha-Statue in Gold und bunten Farben, mit Ornamenten verziert und Opfergaben drumzu. Wir stehen still und staunen und wissen noch nicht so recht… Wo sind Anknüpfungspunkte? Wie lässt sich überhaupt eine Annäherung bewerkstelligen? Der Reiseführer gibt äußere Daten her… aber was ist dieses …









